Sich in der Trauer neu entdecken.

Mein Eindruck ist, dass Menschen häufig die Trauer nicht mehr als einen natürlichen Prozess begreifen, sondern als etwas Bedrohliches sehen, das möglichst schnell entweder bewältigt oder vergessen werden will. Dabei ist Trauer immens wichtig. Sie ist wichtig, um die Verluste, die wir zwangsläufig in unserem Leben erleben müssen, zu bearbeiten, und die Gefühle, die zu der Trauer dazugehören, nicht wegzuschliessen, sondern zu durchleben. So kann die Trauer zu einem neuen Bewusstsein führen. Trauerarbeit ist also auch immer eine Arbeit an einem neuen Selbst.

trauerbox-Atelier für kreative trauerarbeit

Was bleibt sind die Erinnerungen. Was wegfällt ist die Zukunft, die man sich erträumt, gestaltet oder unbewusst kreiert hat. Diesem Verlust habe ich mich in der Trauer zu stellen.

 

Die Trauerbox ist eine Begleitung, die nichts fordert, die dich allerdings  ermutigt kreativ zu sein, dich unterstützt, dich Schritt um Schritt deiner Trauer zu nähern. Sie ermöglicht dir, die unterschiedlichsten Emotionen in dir aufsteigen zu lassen. Sie vermittelt dir, dass du so wie du bist ok und mutig bist.

cafÉ Emma

Das Café Emma kann für Trauernde ein erster Schritt in eine gute Trauer sein: Vielleicht nicht beim ersten Betreten des Cafés, aber vielleicht beim zweiten oder dritten Mal: Das Café kann ein Raum sein, indem man vielleicht anfangs nichts sagt, dann wiederkommt, vielleicht dann immer noch nichts sagt,  aber irgendwann die Sicherheit hat, die eigene Geschichte zu erzählen.

 

Wir brauchen Räume, die uns Sicherheit geben, sich mit anderen über Erlebtes auszutauschen, wo man etwas teilen oder sogar mitteilen kann, auch wenn es vielleicht unangenehm ist.